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Stiltypische Stücke

  • Mescalinum United We Have Arrived (1990)
  • Plexus Cactus Rhythm (1991)
  • T-Bone Castro Hilltop Hustler (I'm The One And Only) (1991)
  • Euromasters Amsterdam waar lech dat dan? (Maastunnel Mix) (1992)
  • Chosen Few Chosen Anthem (Against Racism) (1993)
  • 3 Steps Ahead Stravinsky's Bass (1994)
  • DJ Buzz Fuzz Take 'm Up (1996)
  • Party Animals feat. Rob Gee Die Nazi Scum (1996)
  • DJ Arjuna Whut Cha Want (1997?)
  • Neophyte vs. The Stunned Guys Army Of Hardcore (1998)
  • Endymion Power To Forget (2001)
  • Promo Your Mother Sucked My Cock (And It Was Hell) (2002)


Geschichte

aus BBE mitglied Emmanuel Top) folgten im Jahre 1991.a. "Cactus Rhythm" von Plexus (bestehend u. weitere Hardcore Techno Tracks auf PCP sowie ausländische Stücke wie z.Als Erfinder des Hardcore Techno gilt der Frankfurter Marc Acardipane mit seiner Veröffentlichung "We have arrived" (unter dem Pseudonym "Mescalinum United", 1990), das auf seinem schon 1989 mit Thorsten Lambart (alias Don Demon/Slam Burt) gegründeten Label Planet Core Productions (PCP) veröffentlicht wurde.B.

1992 gründete der Niederländer Paul Elstak (alias DJ Paul) das Label Rotterdam records und legte wohlmöglich (es ist nicht genau geklärt, ob Elstak tatsächlich beteiligt gewesen war) zusammen mit dem rotterdamer Act Euromasters mit der ersten Veröffentlichung "Amsterdam waar lech dat dan?" (Amsterdam, wo liegt das denn?) möglicherweise den Grundstein für den holländischen Hardcore Techno, der oft Gabber genannt wird. Bewiesen ist dies jedoch nicht, da es im Jahre 1992 eine ganze Reihe weiterer niederländischer (und natürlich ausländischer) Hardcore Techno Veröffentlichungen gab und genaue Veröffentlichungsdaten nicht bekannt sind.

Der Zenit wurde gegen Mitte der 90er erreicht, als die Gabber-Szene noch untrennbar mit der Techno-Szene verknüpft war und an Großveranstaltungen Hardcore Techno meist auf dem Mainfloor gespielt wurde. DJs und Musikproduzenten wie The Prophet, DJ Dano, DJ Gizmo und Buzz Fuzz (zusammen bekannt als The Dreamteam) galten als Stars.

Die Verbindung zwischen Hardcore Techno und Pop-kultur gelang 1995 dem englischen Duo Lee Newman und michael Wells (bekannt unter dem Pseudonym Technohead) mit dem Dance Lied "I wanna be a Hippie" - das vom Sound her an Happy Hardcore erinnert, jedoch keine "harte" Bassdrum besitzt - welches ein weltweiter Hit wurde. B.Hardcore-Compilations wurden selbst von Major-Labels (z. BMG oder edel) hergestellt und Verkauft - mit Namen wie Thunderdome oder Terrordrome. Veröffentlicht wurde es auf dem Amsterdamer Kultlabel Mokum records (!).

Das breite Interesse an Hardcore Techno nahm um 1996 sehr schnell wieder ab. Auch bei Techno-Partys waren Hardcore-Floors nicht mehr selbstverständlich, sondern meist nur noch in speziellen Clubs oder an Großveranstaltungen anzutreffen.

Hardcorestile wie Speedcore, Terror usw. sind heute allerdings weiterhin Ausdrucksmittel von bestimmten Veranstaltungen, wie der jährlichen Berliner Fuckparade und der Frankfurter Nachttanzdemo.




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